Citroen Survolt: Hauch von Le Mans
Wenn man seinen Slogan von "créateur d´automobile" zu "Créative Technologie" verändert hat, dann sollte man seinen Worten auch Taten folgen lassen. Citroen hat sich dieses Motto jedenfalls zu Herzen genommen.


Zwei Elektromotoren, 300 Pferdestärken und unter 22 Sekunden auf 200 Stundenkilometer. Der Citroen Survolt feierte sein Debüt am Genfer Automobilsalon, sein Roll-Out erlebt er am heißen Aspahlt von Le Mans.
Nach der Vorstellung auf dem Genfer Automobilsalon, kommt der Survolt nun als echter Rennwagen mit rein elektrischem Antrieb auf die Straße – besser gesagt, auf den ehrwürdigen Asphalt von Le Mans. Dort wird der kompakte Sportwagen mit nur 3,85 Metern Länge, 1,87 Metern breite und 1,20 Metern Höhe, das erste Mal in die freie Wildbahn entlassen.
300 Pferdestärken mit zwei Elektromotoren
Pilotiert wird der mit zwei Elektromotoren ausgestatteten, 300 Pferde starke, nur 1150 Kilogramm schwere Elektrobolide von Vanina Ickx, Tochter des sechsfachen Le Mans-Siegers und zweimaligen Formel-1-Vizeweltmeisters Jacky Ickx. Der Sprint von 0 auf 100 legt der Citroen Survolt in lediglich 5 Sekunden zurück. Auf 200 Stundenkilometer vergehen weniger als 22 Sekunden – natürlich aus dem Stand.
200 Kilometer fahren – 2 Stunden laden
Seine zwei Lithium-Ionen-Batterien wiegen je 140 Kilogramm und leisten 31 Kilowattstunden, nach rund 200 Kilometern gehen dem Stromer allerdings die Lichter aus. Mittels spezieller Ladestation kann der Survolt innerhalb von nur 2 Stunden wieder einsatzfähig gemacht werden. Bei haushaltsüblichen 220 Volt, dauert der Ladevorgang allerdings um einiges länger, nämlich ganze 10 Stunden.
Mit dieser im Motorsport sehr seltenen Lösung stellt Citroen eine neue Sichtweise auf das Automobil vor, die in Zukunft hoffentlich Nachahmer findet.
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Kompakte Außenmaße: Der Survolt ist 3,8...
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Der Vortrieb wird mittels zwei Elektrom...
DruckenSenden08.07.2010