Citroen C-Zero: Das Kreuz mit dem Laden
Eine Woche lang sind wir den Elektro-Citroen C-Zero gefahren. Was schön begonnen hat, entwickelte sich zu einer verzweifelten Suche nach Lademöglichkeiten. Lesen sie, wie alltagstauglich Elektroautos derzeit tatsächlich sind.

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Klein, schmal, geräusch- und emissionslos: So sollte ein Stadtvehikel sein. Wenn nicht das Problem mit der Stromversorgung wäre . . .
Jetzt ist sie also da die Zeit, in der man als Motorjournalist auch Elektroautos testet. Ein denkwürdiger Moment also, als wir den Citroen C-Zero in Empfang nehmen. Allzu viel Aufmerksamkeit können wir dem nicht beimessen, der nächste Termin steht schon an, da bleibt keine Zeit für Sentimentalitäten. Also rein in den C-Zero, Zündschlüssel gedreht, Automatikwählhebel auf Drive geschaltet, aufs Gaspedal gestiegen und – nichts tut sich. Doch etwas zu nassforsch. Kurz inne gehalten, Gebrauchsanleitung studiert, noch mal Zündschlüssel gedreht und so lange gehalten, bis ein „Pling“ ertönt und am Zentraldisplay „Ready“ aufleuchtet. Dass das nicht die einzige Kalamität in der einwöchigen Testphase war, wissen wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Das große Tabu: Klimaanlage
Vorerst freuen wir uns mal über einen recht forschen Antritt des Citroen C- Zero: 180 Newtonmeter Drehmoment hält der E-Franzose von der ersten Sekunde an bereit. Dass das wiederum das letzte Mal gewesen sein wird, dass wir das Gaspedal mehr als einen Millimeter hinunter gedrückt haben, wissen wir zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht. Was uns allerdings sofort bewusst wird: Das Einschalten der Klimaanlage ist in einem Elektroauto tabu. Als wir das nämlich tun, fällt die vom Bordcomputer errechnete Reichweite ad hoc von knapp über 100 Kilometer auf 50.
Die Suche beginnt
Hurtig kurven wir bar jeglicher Verbraucher in der Stadt mal da hin, mal dorthin, nutzen die Rekuperationsphasen beim Ausrollen und Bremsen weidlich aus, und freuen uns am Ende eines langen Tages über eine Restreichweite von 80 Kilometern. Am nächsten Tag gilt es, die Tochter zu einem Geburtstagsfest an den Rand der Stadt zu bringen und von dort auch wieder abzuholen. Insgesamt sind 40 Kilometer zurückzulegen. Bleibt für den nächsten Tag eine maximale Reichweite von 40 Kilometer – besten Falls. 36 sind es dann im Endeffekt und langsam macht sich Sorge breit. Das Auto muss fotografiert werden und die werte Frau Belichtungskünstlerin ist bekannt dafür, immer wunderschöne Locations, die sich allerdings immer am Arsch der Welt befinden auszusuchen. Der Fototermin ist für Mittag angesetzt. Zeit genug also, den C-Zero aufzuladen. Sechs Stunden dauert es laut Citroen, die Lithium-Ionen-Batterien mittels voll zu bekommen. Und hier beginnt die Odyssee.
Citroen C-Zero: So alltagstauglich sind E-Autos
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Der Citroen C-Zero hat die autmobile El...
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Jetzt ist sie also da die Zeit, in der ...
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Also rein in den C-Zero, Zündschlüssel ...
DruckenSenden21.10.2011
von
Christian Zacharnik