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Mercedes E 200 CGI: Bassisstern

Autonet hat die E-Klasse mit dem neuen Basis-Benziner 200 CGI getestet. Wir haben uns angeschaut, ob der Vierzylinder-Direkteinspritzer mit manueller 6-Gang-Schaltung des edlen Stuttgarters würdig ist.

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4-Zylinder, 183 PS und 6-Gang-Schaltung. Klingt nicht danach, ist aber die Basisversion bei den Benzinmodellen der Mercedes E-Klasse.  
Oft wird man ihn nicht sehen auf den Straßen, den Mercedes E 200 CGI. Das heißt: Sehen wird man ihn vermutlich oft. Allein: zu erkennen wird er sich nicht geben. Die meisten Kunden werden wohl den Wegfall der Typenbezeichnung als Gratisoption am Kofferraumdeckel des Einstiegsstuttgarters in Anspruch nehmen. Dabei gibt es eigentlich keinen Grund, die wahre Identität verschämt zu verstecken. Auch wenn sechs Zylinder als der E-Klasse ureigenste motorische Bestimmung gelten, steht der neue turbobeatmete Vierzylinder-Direkteinspritzer dem Benz gut zu Gesicht und entpuppt sich im autonet-Intensivtest als absolut würdiger und sehr zeitgemäßer, weil effizienter Antrieb – vor allem in Kombination mit der fabelhaft arbeitenden Start-Stopp-Automatik.

Propere Leistung
Keinen Grund sich zu genieren gibt es auch für das dem 200 CGI zur Verfügung stehende Leistungsspektrum: 183 PS wohnen der E-Klasse inne. Nach einer kurzen Anlaufphase im unteren Tourenbereich entfaltet der Motor ab rund 2.000 Touren sein ganzes Drehmomentpotential von 270 Newtonmetern. So geht´s dann bis in lichte Höhen von fast 5.000 Umdrehungen pro Minute dahin. Beschleunigungswerte von 8,2 Sekunden sind für einen soliden 1,7-Tonner, um es wienerisch auszudrücken, kein Lercherl ned. Die Leistungsentfaltung erfolgt dabei sehr linear-homogen und auch die Akustik tritt nach einem etwas vordringlicheren Brummen im Kaltlauf elegant in den Hintergrund.

Erstmals Start-Stopp
Ein guter Grund, sich die Modellnomenklatur nachgerade demonstrativ auf die Fahnen zu heften ist die Wirtschaftlichkeit, mit der der große Schwabe seine ihm zugedachte Funktion erfüllt. Dort wo wir den E 200 CGI vornehmlich bewegt haben, nämlich in der Stadt, stieg der Verbrauch nie über 10 Liter und blieb damit sogar unter den werkseitig apostrophierten Angaben von 10,2 Litern. Das gelang, weil wir der Schaltempfehlung sturheil folgten. Ist forcierterer Vortrieb gewünscht, müssen dem Benz doch ein bisschen die Drehzahlsporen gegeben werden. Toll funktioniert die neue, serienmäßige ECO Start-Stopp-Automatik, die bei rotlichtbedingten Wartezeiten, die Standby-Funktion aktiviert, sprich: den Motor abschaltet. Die Reanimation infolge der Kupplungsbetätigung passiert kaum die Wahrnehmungsgrenze.

Selber schalten
Wer lieber der 5-Gang-Wandlerautomatik das Zepter in die Hand gibt, muss auf diese effizienzsteigernde Maßnahme verzichten und zudem noch runde 2.500 Euro auf den Kaufpreis drauflegen. Eine erlässliche Investition, wie wir meinen, geht das manuelle Wechseln der 6 Gänge doch locker, flockig, wenn auch nicht ganz frei von leichten Bocksprüngen vor sich. Fein ist die lang ausgelegte sechste Schaltstufe, die bei Autobahngeschwindigkeit für niedertouriges Dahingleiten sorgt.

Fazit und Preis
Und noch etwas halten wir der basismotorisierten E-Klasse zugute: Mit einem Einstiegspreis von 44.000 Euro für den 200 CGI bewegt sich die E-Klasse in fast schon so etwas wie erschwinglichen Sphären. Dafür sind serienmäßig Klimaanlage, Tempomat, Lederlenkrad und –schaltknauf und ESP mit an Bord. Freilich, nichts geht über einen E mit 6-Häferln und Automatik. Aber auch der Brot-und-Butter-Benz kann seine edle Herkunft keineswegs verleugnen. Genieren muss man sich dafür mit Sicherheit nicht.

Mercedes E 200 CGI: Absolut Beginner

Das untere Ende der E-Klasse-Fahnenstan...  

6-Zylinder, Automatik und Luftfederung:...  

Zur Beantwortung dieser Fage haben wir ...  

DruckenSenden02.09.2010 von Christian Zacharnik

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