autonet.at

autonet.at bittet François Bancon zum Interview

Nissan hat letzte Woche die Entwicklung eines Elektro-Sportwagens – ESFLOW – bekannt gegeben. Der ESFLOW basiert auf dem LEAF, der ja bereits Anfang 2012 in Österreich auf den Markt kommt. Bevor der ESFLOW Anfang März in Genf präsentiert wird, gab uns Nissan heute die Möglichkeit General Manager François Bancon zur Studie zu interviewen.

zur Fotoshow
Der leichte Sportwagen ESFLOW sprintet in unter 5 s auf Tempo 100 und kommt mit einer Akkuladung max. 240 km weit. Genauere techn. Details bleiben noch geheim. 
autonet.at: Herr Bancon, die Presseaussendung ging sehr dürftig mit technischen Daten des ESFLOW um. Bekannt sind nur die Reichweite von maximal 240 km und die Beschleunigung von unter fünf Sekunden auf 100 km/h. Was können Sie uns zur Leistung und dem Drehmoment der beiden Elektromotoren sagen?
François Bancon: Genaue Details kann ich noch nicht verraten, werden aber später nachgereicht.

autonet.at:
Weiters kann aus der Pressemitteilung entnommen werden, dass der ESFLOW auf dem LEAF basiert. Da der ESFLOW im Gegensatz zum LEAF von zwei E-Motoren angetrieben wird und die Reichweite des ESFLOW deutlich größer ist, suchen wir nach anderen Gemeinsamkeiten…
François Bancon: Der ESFLOW übernimmt den kompletten Antriebsstrang und die Batterie-Technologie des LEAF. Zur größeren Reichweite sei noch gesagt, dass das Fahrzeuggewicht und die Kapazität der Batterien eine große Rolle spielen.

autonet.at:
Mr. Bancon, dass die Studie in Genf erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, ist bereits bekannt. Uns interessiert jedoch, wann wir das Serienmodell zu Gesicht bekommen – vielleicht im Herbst auf der IAA in Frankfurt?
François Bancon: Dazu kann ich noch nichts sagen, fest steht aber, dass wir in naher Zukunft zwei weitere Elektrofahrzeuge präsentieren werden.

autonet.at:
An welchen weiteren Modellen arbeiten die Nissan-Entwickler zurzeit? Mit welchen weiteren E-Fahrzeugen können wir 2012 rechnen?
François Bancon: Noch heuer stellen wir das Serienmodell eines leichten Family-Van, der auf dem NV200 basiert, vor. Als direkten Konkurrenten sehen wir hier den Ford Connect EV.

autonet.at:
Tesla führt zurzeit die ersten Erprobungsfahrten mit der Limousine Model S durch. Werden die Limousinen Infiniti M und G bald auch mit elektrischem Antrieb unterwegs sein?
François Bancon: Ganz recht, neben dem LEAF und dem E-NV200 wird es auch bald den ersten elektrisch angetriebenen Infiniti geben. Nähere Details folgen im Laufe des Jahres.

autonet.at:
Eine Serienfertigung des sportlichen ESFLOW ist also aufgrund der Entwicklungsarbeit der beiden anderen Modelle nicht geplant?
François Bancon: Die Studie ESFLOW zeigt, dass man auch ohne Verzicht auf Fahrspaß umweltfreundlich unterwegs sein kann, bleibt aber vorerst ein Einzelstück. Zurzeit widmen wir unsere Aufmerksamkeit zur Gänze den beiden anderen Modellen.

autonet.at:
Was sind die Unterschiede zum E-Sportler Renault DeZir?
François Bancon: Wir reden hier von zwei verschiedenen Preiskategorien. Der ESFLOW stellt einen leistbaren kleinen Sportwagen dar.

autonet.at:
Das letzte Wort gehört Ihnen, Herr Bancon.
François Bancon: Danke für die großartigen Fragen und den für mich resultierenden Inspirationen. Ich würde mich freuen eines Tages vor dem fertigen Fahrzeug mit Ihnen darüber weiter zu philosophieren.

Nissan ESFLOW: Ein sportlicher LEAF

Er ist zwar „nur" eine Studie, doch zei...  

Der ESFLOW sieht aus wie ein Sportwagen...  

Zwei mittig zwischen den beiden Hinterr...  

DruckenSenden14.02.2011 von Raphael Gürth

 

Um diese Funktion zu nutzen, musst du eingeloggt sein.
Du bist noch nicht registriert? Geht ganz schnell und bringt jede Menge Vorteile!
Hier geht's zur » Registrierung