Peugeot 3008 Hybrid4: Eigentlich logisch
Peugeot paart als erster Hersteller einen Elektromotor mit einem Dieselaggregat und verpflanzt das sparsame Duo in den Crossover 3008. Wir sind den Diesel-Hybriden bereits testgefahren und haben uns von der tadellosen Funktion, dem effizienten Gehabe und der komfortablen Ausrichtung überzeugt. Getrübt hat den Eindruck nur der recht hohe Preis.

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Peugeots erster Hybrid und gleichzeitig der Welt erster Dieselhybrid, der 3008 Hybrid4 kommt im März 2012 zu einem Einstiegspreis von 36.950 Euro auf den Markt.
Als Zielgruppe für den 3008 Hybrid4 gibt Peugeot bei der Präsentation in der absolut bereisenswerten Bretagne „Technikinteressierte“ an. Excusez-moi, Monsieur-dame: Auch wenn die Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor für französische Hersteller etwas Neues zu sein scheint, in der Allgemeinheit ist der Hybridantrieb längst gut eingeführter Mobilitätsalltag und dem Sensationsstatus entwachsen. Was in gegenständlichem Fall neu ist, ist die noch nie dagewesene Verquickung mit einem Dieselmotor. Das Grundprinzip des alternativen Antriebs beim Peugeot 3008 Hybrid4 allerdings unterscheidet sich nicht von bereits am Markt befindlichen Hybrid-Fahrzeugen.
Alte Hülle, neues Herz
Der Franzosen erster Hybrid kommt in bekanntem Outfit daher – im seit 2009 am Markt befindlichen Crossover 3008. Das ist ein Punkt, der dem neuen Antriebssystem ein wenig Aufmerksamkeit kosten könnte. Aufsehenerregender wäre es gewesen, das Hybrid-Debüt im 508 zu feiern. Darauf muss allerdings noch ein wenig gewartet werden: Im April nächsten Jahres ist es dann bei der Limousine soweit. Und vorher noch, im März, launcht Peugeot mit den 508 RXH die Kombi- und Robustvariante des hybridisierten Businessliners. Bis dahin absolviert die Hybrid4-Technologie, wie gesagt, im 3008 seine Bewährungsprobe. Und das mit Bravour, wie wir erfahren konnten.
Qual der Wahl
Die Hauptrolle im Vortrieb spielt der 163 PS starke Commonrail-Diesel 2.0 HDi FAP. Der ihm zur Seite gestellte 37-PS-Elektromotor agiert direkt an der Hinterachse. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit dreierlei Fahrmodi, die via Drehschalter in der Mittelkonsole aktiviert werden können: „Auto“, „ZEV“ (Zero Emission Vehicle), 4WD und „Sport“. Ersteres regelt das Hybridsystem vollautomatisch. Der Verbrenner übernimmt die Hauptagenden, der E-Motor wird effizienzoptimierend zugeschaltet. Der ZEV-Modus befähigt zu rein elektrischem Vortrieb, je nach Fahrweise, über eine Distanz von vier Kilometern am Stück. Das reicht in der Regel aus, um sich in der Rushhour emissionslos nach Hause oder in die Arbeit zu stauen.
Peugeot 3008 Hybrid4: Gelungenes Debüt
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Peugeot launcht im März 2012 mit dem 30...
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Der Franzosen erster Hybrid kommt in be...
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Darauf muss allerdings noch ein wenig g...
DruckenSenden06.10.2011
von
Christian Zacharnik